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Shawn Mendes Book Tag – Nicht wirklich Handwritten

Beitragsbild "Shawn Mendes Book Tag"

Sehr überraschend wurde ich vom lieben Timo von rainbookworld zum „Shawn Mendes Book Tag“ getaggt. Ich gestehe: Auf meinem Smartphone habe ich eine Playlist des Kanadiers, als Fan würde ich mich dennoch nicht bezeichnen (von Timo eher als von Shawn 😀 ). Das tut dem Tag natürlich keinen Abbruch, denn es geht selbstredend vor allem um Bücher. Auf diesem Gebiet kenne ich mich glücklicherweise besser aus. Nun wünsche ich Euch ganz viel Freude beim Lesen. Let’s go … 

Memories – Welches Buch geht Dir nicht mehr aus dem Kopf? 

Leider bin ich bei dem Lesepensum, das ich monatlich schaffe, nicht in der Lage, mich an jedes Detail eines Buches zu erinnern. Deshalb ist für das Können eines Autors / einer Autorin sehr aussagekräftig, wenn ich mich an Handlungsstränge nach dem Lesen erinnern kann. Ein Buch, bei dem das der Fall ist? Shopaholic, oder Die Schnäppchenjägerin von Sophie Kinsella. Mag durchaus auch daran liegen, dass ich die CDs des Hörbuchs bis zu ihrer totalen Zerstörung gehört habe und es heute immer mal wieder noch streame. 

Youth – Ein Buch mit besonders starken Jugendlichen

Ich liebe Jugendbücher / Young-Adult-Romane; es ist eines meiner absoluten Lieblingsgenres. Sofort schossen mir die Protagonisten von The Fault in Our Stars in den Kopf: Hazel Grace Lancaster und Augustus Waters. Was diese beiden Teenager durchleben müssen, ist so herzzerreißend und schön zugleich. Bei kaum einem anderen Buch hätte ich mir ein Happy-End so sehr gewünscht, wie in diesem Ausnahmewerk von John Green. 

Treat You Better – Ein love interest, dem Du eine Bratpfanne überhauen möchtest

Nicht nur eine Bratpfanne, sondern eine ganze Küchenerstausstattung würde ich den meisten Typen in den dutzenden New-Adult-Romanen, die ich dieses Jahr gelesen habe, überziehen: Da wären Max King aus King of New York (um ehrlich zu sein bräuchte seine Auserwählte auch ein paar nicht-sexuell-motivierte Schläge, but who am I to judge?), die Protagonisten aus The Ivy Years – Solange wir schweigen und Ryle Kincaid aus Nur noch ein einziges Mal, als kleiner Racheakt!

I Know What You Did Last Summer – Ein Buch, in dem Erpressung eine Rolle spielt

Da ich mich bisher vermehrt auf der Sonnenseite des Bücherregals bewegt habe, was meinen ausgewählten Lesestoff betrifft, musste ich bei diesem Punkt ein bisschen überlegen. Was dieser Aufgabe erschwerend im Weg steht, ist mein Siebhirn … Sicher geht es in irgendeinem Fitzek um Erpressung. Wenn mich meine grauen Zellen nicht vollkommen im Stich lassen (sind wir ehrlich: wahrscheinlich tun sie es), kommt in Ich weiß was du letzten Sommer getan hast (wie passend!) von Lois Duncan die ein oder andere Nötigung vor. 

Show You – Lieblingsbuch

Die Frage nach meinem Lieblingsbuch wird mir sehr oft gestellt. Die Antwort ist wie immer die gleiche: Ich habe kein Lieblingsbuch. 

Stitches – Ein Buch, das Dir das Herz rausgerissen hat

Ich würde von mir selbst behaupten, ein äußerst emotionaler Mensch zu sein. 

Something Big – Ein Buch, an das Du große Erwartungen hast

Das trifft auf die Biografie von Michelle Obama zu. Ich habe mir Becoming – Meine Geschichte nicht direkt zum Einführungstag gekauft, sondern ein paar Tage Bedenkzeit verstreichen lassen. In den USA schlägt das Buch ein wie eine literarische Bombe – 2 Millionen verkaufte Exemplare nach nur 15 Tagen! Ich bin aktuell im dritten Kapitel, doch meine Erwartungen an den Rest des Werkes? Groß! 😀

Understand – Ein Buchcharakter, der so tickt, wie Du

Schwere Aufgabe. Bislang ist mir beim Lesen, ungelogen, noch kein Charakter untergekommen, der mich an mich selbst erinnert hat. 

In My Blood – Ein Buch, welches Du am liebsten abgebrochen hättest

Zu viele. Eine kleine Aufzählung: Redwood Love, The Ivy Years – Solange wir schweigen, Mister Q, …

Bad Reputation – Ein unbeliebtes Buch, das Du liebst

Eigentlich ist es bei mir immer umgekehrt: Ich mag Bücher nicht, die andere lieben. Doch zuletzt dachte ich mir bei Still Broken, dass viele dem Buch unrecht tun. Ja, es war keine Meisterleistung, doch so schlecht, wie es viele abtun, ist es nicht. Vor allem nicht im Hinblick auf die Umstände, die zur Entstehung des New-Adult-Romans beigetragen haben. April Dawson hat 1998 eine Rohfassung geschrieben und fast 20 Jahre später den Rest. Bezieht man das in die Buchbesprechung ein, erscheint einem vieles in einem anderen Licht. Still Broken ist an sich nicht schlecht: Es hat viele Komponente, die ein tolles Werk hätten ausmachen können, wenn einige Dinge anders gelaufen wären. Ich glaube, viele missverstehen einfach die Situation. 

Lost in Japan – Eine Welt, in der Du Dich verloren hast

Ich nutze den Interpretationsspielraum dieser Frage und wähle ein Buchuniversum aus, in dem ich Schwierigkeiten hatte, mich zurechtzufinden. Das war – leider – die Tintenwelt von Cornelia Funke. Tintenherz, Tintenblut und Tintentod habe ich innerhalb eines Jahres von meiner Tante geschenkt bekommen und gelesen. Womöglich entsprachen die Bücher einfach nicht meinem Alter – ich war glaub ich 10 oder so. Damit war ich eigentlich genau in der Zielgruppe – zumindest glaube ich das -, und doch war mir die Kombination aus Funkes Schreibstil und ihrer äußerst fantasiereichen Welt zu viel. Ich spiele mit dem Gedanken, mein Ich-re-rereade-keine-Bücher-Gebot für die Trilogie zu brechen, da uns die Autorin 2019 wieder in die Tintenwelt entführt, mit Band 4. Aus der Trilogie wird eine Tetralogie und aus mir wird vielleicht ein größerer Liebhaber der Tintenbücher, wenn ich sie denn endlich komplett  verstehe …


Das waren meine Antworten auf den „Shawn Mendes Book Tag“, ins Leben gerufen von Timo. Vielen Dank, dass ich an diesem Tag teilhaben durfte! Natürliche tagge ich weiter. Nominiert sind:

  1. Dominik von @der_leseblick
  2. Navika von @szebrabooks“
  3. Liv von @livisafangirl

Ich hoffe, Ihr hattet Spaß mit diesem Beitrag und verbringt nun den restlichen Abend mit jeder Menge Musik. 

Alles Liebe, René <3

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